Dackel? Dachshund? Teckel?

Lassen Sie sich nicht verwirren... Alle drei Bezeichnungen stehen für ein und dieselbe Hunderasse. Teckel wird er besonders gerne in der Jägersprache genannt, wo er als Jagdgebrauchshund die höchste Anerkennung findet. Sie zeigen in allen Bereichen der Jagd, ob unter oder über der Erde, beim Stöbern oder Wundfährte aufnehmen, eine ausgezeichnete Arbeitsweise.

Aber auch fern von der Jagd ist der Kleine ein idealer Wegbegleiter als Familien- oder Begleithund. Bei guter gesundheitlicher Versorgung und familärer Pflege kann ein Dackel ein Lebensalter von 14-17 Jahren erreichen. Eine Anschaffung eines Hundes sollte daher nie eine unüberlegte Entscheidung sein. Jeder, der sich dieser Verantwortung stellt muss sich im Klaren sein, dass ein Hund den Menschen eine lange Zeit begleiten wird.

Den Dackel gibt es in drei Haararten, die sich in Leistung und Wesen nur wenig unterscheiden. Nur in ihrem Aussehen. Man unterscheidet hier:

  • Langhaardackel
  • Kurzhaardackel
  • Rauhhaardackel
     

Den Teckel jeder "Haarart" gibt es zudem immer in drei Größen:

  • Standard-Teckel (>35cm Brustumfang und 6-10 kg)
  • Zwerg-Teckel (30-35cm Brustumfang und 4 kg)
  • Kaninchen-Teckel (<30cm Brustumfang und 3,5 kg)

Wir haben uns auf die Zucht von Zwergrauhhaarteckeln spezialisiert, da wir mit unseren Hunden dafür nach Rassestandard ausgezeichnete Qualitäten besitzen. Der Teckel ist eine von der FCI anerkannter deutsche Hunderasse, die im Deutschen Teckelklub gezüchtet wird.  (FCI-Gruppe 4, Sektion 1, Standard Nr. 148)

 

Auf einen Blick

Nieder, kurze Beine, langgestreckter Körper, kompakte Gestalt. So kann man den Teckel wohl am Besten beschreiben. Die eher muskolös gebaute Hunderasse besitzt in der Regel eine aufrechte Haltung und einen sehr aufmerksamen Gesichtsausdruck.

Die kurzen Beine des Teckels sind ein gewolltes Ergebnis einer gezielten Selektion auf Achondroplasie. Diese "Fehlbildung" ist allerdings Bestandteil des Rassestandards. Wie bereits beschrieben gibt es die Dackel in drei verschiedenen Größen sowie in drei unterschiedlichen Fehlvarianten, die es wiederum in jeweils vielen Farbvariationen gibt. Bekannt für den Dackel sind auch seine hängenden Ohren, die etwas weiter hinten angesetzt und etwas länger und abgerundet sind.

 

Die Geschichte des Dachshundes

 Die Urahnen unseres heutigen Dackels sind wahrscheinlich schon über zweitausend Jahre alt.  Die Kelten wurden auf der Jagd von einem "Bracken" begleitet. Archiologen vermuten, dass die Keltenbracke der Urvater des heutigen Dachshundes, Teckels oder Dackesl ist.

Auch im Mittelalter benötigte der Mensch tierische Hilfe auf der Jagd. Füchse und Dachse rissen Tiere, die von den Menschen zum Essen gezüchtet wurden, und wurden dadurch eine wirkliche Bedrohung. Die Jäger hatten keine Chance sie zu fangen, da Fuchs und Dachs unter der Erde leben.

Zur Fortbewegung und zum Graben unter Erde waren die Dackel mit ihren kurzen und leichten "O-Beinen" ideal geeignet. Die Bracken, deren Hilfe sich schon die Kelten zu Nutze machten, wurden also zur Jagd eingesetzt und gezielt so weitergezüchtet, das sie kürzere Beine bekommen, leichter werden und keine Stehohren mehr besitzen.

Das erste deutsche Hundestammbuch wurde 1840 gedruckt und bereits darin waren 54 Dachelsorten genannt. Den Durchbruch in Deutschland hatte der Dackel Ende des 18. Jahrhunderts, als 1879 das erste Rassekennzeichen verteilt wurde.

1888 gründeten die Hundenarren Klaus Graf Hahn und Dr. Emil Illgner den "Deutschen Teckelklub", indem auch die Zucht "vom Trenkweiher" sowie unsere Zuchthunde gelistet und wir Mitglied sind. Der Club hat heute über 25.000 Mitglieder und veröffentlicht die Vereinszeitschrift "Der Dachshund". Der erste allgemeingültige Standard wurde 1925 veröffentlicht.

Pflege

Alle Dackel sollten regelmäßig gebürstet werden. Bei Kurzhaardackeln verwendet man am Besten eine weiche Bürste. Zum Entfernen von Verfilzungen verwenden Sie bei Langhaar- und Rauhaardackeln eine Kombination aus harter Bürste mit Kamm. Pflegt man das Haar nicht wird die natürliche Haarerneuerung unterbunden. Bei allen Dackelvarianten müssen die emfindlichen Ohren intensiv gepflegt werden.

Bewegungsdrang

Der Dackel ist durchaus auch ein Familienhund, der z.B. auch in Stadtwohnungen gehalten werden kann. Nie sollte man aber vergessen, dass der Dackel ein Jagdhund ist. Auch wenn er nicht so viel Auslauf braucht wie ein größerer Hund sollte man immer eine regelmässige Bewegung geben. Trotz seiner kurzen Beine liebt er lange Spaziergänge. Dackel die nicht ausreichend gefordert werden neigen schnell zu Übergewicht.

Krankheiten

Aufgrund Ihrer extrem langen Wirbelsäule und der im Verhältnis dazu kurzen Beine sind Dackel für die Dackellähme (eine Art Bandscheibenvorfall) anfällig. Die Wirbelsäule drückt hier auf die Nerven. Einer solchen Erkrankung können Sie durch regelmässige Bewegung zum Muskelaufbau und der Vermeidung von Übergewicht entgegen wirken. Dies Krankheit kann nach Ausbruch nur noch gelindert werden - nicht mehr geheilt.

 

Das Wesen des Teckels

Der Dackel ist ein sehr selbstbewusster Hund. Diese Eigenschaft ist in seinem Einsatzgebiet als Jagdhund auch unablässig. Sein Mut, seine Selbstständigkeit und sein Durchhaltevermögen können ebenfalls auf seine Tätigkeit als Jagdhund zurückgeführt werden. Um das Wesen des Teckels zu verstehen muss man sich seine Geschichte vor Augen halten. Für die Jagd war es von jeher wichtig, dass der Teckel eigenständig und entscheidungsfreudig handeln bzw. arbeiten konnte. Nur so konnte der Teckel auf der Jagd überleben. Diesw Wesenszüge stecken auch heute noch in ihm.

Der Dackel ist ein kleiner "Sturkopf"
Doch trotz seines Eigensinns und seiner enormen Eigenständigkeit ist der Dackel ein ausgesprochen freundlicher und ausgeglichener Hund, der sich neben der Jagd auch ausgezeichnet als Familienhund eignet. Aufgrund seiner Geschichte ist der Teckel aber kein Anfängerhund, sondern benötigt zur Erziehung und Haltung einen erfahrenen Hundeführer an seiner Seite. Die Erziehung des Dackels bedarf einer liebevollen Konsequenz und eines erfahrenen Hundehalters und sollte bereits in Welpenjahren beginnen. Mit Ausdauer, Disziplin, Liebe und Behaarlichkeit lässt sich der Teckel aber ausbilden wie jeder andere Hund auch. Wichtig für den Halter ist es herauszufinden wie sich sein Hund motivieren lässt.

Insbesondere das Sozialverhalten gegenüber anderen Hunden sollte gelernt und geübt werden. Denn aufgrund seines starken Selbstbewusstseins fehlt ihm manchmal etwas der Respekt gegenüber größeren Hunden.

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Zwergrauhhaarteckelzucht
"vom Trenkweiher"
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